Wie werden EBooks-Pakete mit Embargo-Zeiträumen im GVK sinnvoll gehandhabt?
  • Wo werden die moving-wall-Angaben eingetragen und ausgewertet?
  • Abklärung der Zugriffsbedingungen setzt klare Kodierung der Paginierung bei Online-Zeitschriften voraus (Beispiel Monat Mitte Juni 2015, Zugriff auf Heft 3.2014 gewünscht, handelt es um ein Heft aus Monat 3 oder Quartal 3)
  • Bei EBooks fehlen oft die übergeordneten Zusammenhänge
  • Altdaten: alte E-Dissertation in Deutschland noch nicht gekennzeichnet -> nachziehen

 

Lösungsansätze: Lizenzbedingungen in einheitlicher und selektierbarer Form am Datensatz hinterlegen (s. Beispiele unten)
  • PICA 0598 und 0601: OPENACCESS -> kann als Facettierung genutzt werden, Indexierung ist möglich. Das ist die bevorzugte Methode
  • 408x: URL + Angabe "=Z kostenfrei" aus ZDB in GVK übernommen
  • Moving-wall-Angaben eintragen (M3.J2014 o.ä.), ist auch relevant für Digitalisierung von älteren Werken (gemeinfreie Werke, Urheberrecht)
  • 408x: $4 OALizenz reicht aus für Nutzer, die genauen Angaben sind nicht relevant für den Zugriff/zum Lesen, besser OA statt OALizenz -> prominente Anzeige von OA-Titeln
  • Im Zusammenspiel mit Selektion von BK/LoC/DDC ist ein Fachgebietausschnitt von OA-Ressourcen für FIDs möglich

Bei Produkten mit Embargo-Eigenschaften sollten die betroffenen Medien verlagsseitig automatisch als OA gekennzeichnet. 
Zusätzlich kann durch eindeutig im GVK kodierte Embargo-Zeiträume eine automatische Kennzeichnung erfolgen. -> Vorteil in Discovery-Systemen
Ziel:
  • Bei OA-EBooks (doabooks http://doabooks.org/) und OA-Aufsätze (BASE UB Bielefeld) Positiv- und Negativliste im GBV kollaborativ aufbauen. In Bremen wurden solche Listen angelegt.
  • Selektion von OA-Titeln als Fachgebietsausschnitt für Fachinformationsdienste

GBV und BSZ geben an alle deutschsprachigen Repositorien eine Empfehlung einer echten OA-Set-Strategie heraus (z.B. OAI-Interface mit ....&set=OA) analog zum DINI-Zertifikat 2013?

 


Anregungen/Fragen SBB:

1. Eindeutige Kennzeichnung von kostenfreien Titeln im Verbundkatalog auf bibliographischer Ebene

Eine möglichst einfache und eindeutige Kennzeichnung von frei zugänglichen Titeln im Unterfeld hinter der URL ist sowohl für Nutzer als auch für Bibliotheken hilfreich. Dieses Feld sollte indexiert und suchbar sein. Außerdem sollten die Lizenzinformationen hier in einer codierten Form eingegeben werden, ohne dass dafür ein Justiziar nötig ist. M.E. gehört in dieses Feld die Art der Zugänglichkeit (vgl. ZDB-Varianten: Kostenfrei bzw. Kostenfrei nach Registrierung) und nicht die kompletten Lizenzbedingungen. Die bisherige Praxis bei den Verbundteilnehmern, diese Infos auf Exemplarebene zu platzieren, sollte verändert werden.

2. Integration von separaten Nachweisinstrumenten für freie Netzpublikationen in den Verbundkatalog

Wie wir gerade an den Antworten auf die Fragebögen zum Erwerbungsprofil sehen, werden kostenfreie Ressourcen eher in separaten Nachweissystemen eingepflegt (ein Blick in die Antwortsammlung hierzu in Vorbereitung auf den Workshop lohnt sich vielleicht, vgl. <\\pk.de\sbb\Abteilungsdaten\IIA\Intern\Fragebögen Erwerbungsprofil im Dialog\Auswertung Kostenfreie Ressourcen>). In der SBB sind dies z.B. Kalisto, Kalliope, Bibliographia Cartographica, ViFa Recht, Vifa Slawistik etc. Wie kann sich der Verbund auch diesen Ressourcen öffnen? Was hindert die Verantwortlichen daran, diese Ressourcen ebenfalls primär im Verbund nachzuweisen?

3. Neue Geschäftsmodelle für Open-Access-E-Books als Thema für die Verbünde

Projekte wie Knowlegde Unlatched, Open Book Publishers, Punctumbooks, Luminos oder Open Library of Humanities (vgl. Interview mit der Direktorin hier: https://scilog.fwf.ac.at/artikel/4479/der-goldene-weg-zu-open-science) bieten neue Finanzierungsmodelle, um Werke Open Access zur Verfügung zu stellen. Bibliotheken beteiligen sich teilweise an den Publikationskosten. Der Verbund kann sich an diesen Projekten beteiligen, indem diese Titel rasch und prioritär im Verbundkatalog nachgewiesen werden, so dass der Verbund damit die Sichtbarkeit der zugehörigen Werke unterstützt.

 

1. Eindeutige Kennzeichnung von kostenfreien Titeln im Verbundkatalog auf bibliographischer Ebene 
Eine möglichst einfache und eindeutige Kennzeichnung von frei zugänglichen Titeln im Unterfeld hinter der URL ist sowohl für Nutzer als auch für Bibliotheken hilfreich. Dieses Feld sollte indexiert und suchbar sein. Außerdem sollten die Lizenzinformationen hier in einer codierten Form eingegeben werden, ohne dass dafür ein Justiziar nötig ist. M.E. gehört in dieses Feld die Art der Zugänglichkeit (vgl. ZDB-Varianten: Kostenfrei bzw. Kostenfrei nach Registrierung) und nicht die kompletten Lizenzbedingungen. Die bisherige Praxis bei den Verbundteilnehmern, diese Infos auf Exemplarebene zu platzieren, sollte verändert werden.
 
2. Integration von separaten Nachweisinstrumenten für freie Netzpublikationen in den Verbundkatalog
Wie wir gerade an den Antworten auf die Fragebögen zum Erwerbungsprofil sehen, werden kostenfreie Ressourcen eher in separaten Nachweissystemen eingepflegt (ein Blick in die Antwortsammlung hierzu in Vorbereitung auf den Workshop lohnt sich vielleicht, vgl. <\\pk.de\sbb\Abteilungsdaten\IIA\Intern\Fragebögen Erwerbungsprofil im Dialog\Auswertung Kostenfreie Ressourcen>). In der SBB sind dies z.B. Kalisto, Kalliope, Bibliographia Cartographica, ViFa Recht, Vifa Slawistik etc. Wie kann sich der Verbund auch diesen Ressourcen öffnen? Was hindert die Verantwortlichen daran, diese Ressourcen ebenfalls primär im Verbund nachzuweisen?

3. Neue Geschäftsmodelle für Open-Access-E-Books als Thema für die Verbünde
Projekte wie Knowlegde Unlatched, Open Book Publishers, Punctumbooks, Luminos oder Open Library of Humanities (vgl. Interview mit der Direktorin hier: https://scilog.fwf.ac.at/artikel/4479/der-goldene-weg-zu-open-science) bieten neue Finanzierungsmodelle, um Werke Open Access zur Verfügung zu stellen. Bibliotheken beteiligen sich teilweise an den Publikationskosten. Der Verbund kann sich an diesen Projekten beteiligen, indem diese Titel rasch und prioritär im Verbundkatalog nachgewiesen werden, so dass der Verbund damit die Sichtbarkeit der zugehörigen Werke unterstützt.
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