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1. Studierende benötigen Informationskompetenz, um wissenschaftliche Informationen zu finden, zu bewerten und in eigenen Arbeiten weiter zu verwenden sowie das eigene Informationsverhalten kritisch zu reflektieren.

2. Das durch Suchmaschinen-Benutzung geprägte Informationsverhalten von Studierenden erfordert ein verstärktes Engagement der Bibliotheken dabei, auf die Ressourcen der wissenschaftlichen Informationsversorgung und ihre Benutzungsbedingungen aufmerksam zu machen.

3. Für eine effiziente und effektive Benutzung von Instrumenten der wissenschaftlichen Recherche ist es wichtig, die Publikationswege von wissenschaftlicher Literatur zu kennen und zu verstehen.

4. Die Vermittlung von Informationskompetenz ist ein Teil des Erwerbs von Methoden der guten wissenschaftlichen Praxis.

5. Die Fähigkeit zur eigenständigen Recherche, Beschaffung, Bewertung und Weiterverwendung von wissenschaftlicher Information ist eine Schlüsselqualifikation für lebenslanges Lernen.

6. Der Erwerb von Informationskompetenz ist ein ausdrückliches Ziel von allen universitären Lehrveranstaltungen.

7. Bibliotheken unterstützen die Lehrenden dabei, entsprechende Lerneinheiten in ihre Veranstaltungen zu integrieren und bieten eigene Veranstaltungen, um die Informationskompetenz der Lehrenden zu verbessern und weiter zu entwickeln.

8. Die Programme zur Vermittlung von Informationskompetenz nehmen Rücksicht auf die verschiedenen Vorkenntnisse und die individuelle Mediennutzung und -kompetenz der jeweiligen Zielgruppen.

9. Bibliotheken vernetzen sich mit anderen Akteuren, die an den Hochschulen für die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen sorgen, und stimmen ihre Angebote mit diesen Akteuren ab.

10. Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Aktivitäten zur Vermittlung von Informationskompetenz fließen in die Weiterentwicklung von Instrumenten zur wissenschaftlichen Recherche ein.

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