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Informationen zu Standorten (Adressen, Telefonnummern, Öffnungszeiten, Geokoordinaten...) werden unter Anderem für Anwendungen der Document Availability Information API (DAIA) wie VuFind und BibApp benötigt. Mit Hilfe Standortinformationen lassen sich zum Beispiel Bibliotheken auf einer Karte anzeigen und Exemplare lassen sich genaueren Orten (Teilbibliotheken, Magazin, Sonderstandort etc.) zuordnen.

Die GBV-Standortverwaltung besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen:

Zur Konfiguration von DAIA und zur Nutzung von Standortinformationen in anderen Anwendungen müssen beide Teile von der jeweiligen Bibliothek bereitgestellt werden.

 

Grundsätzliches

Grundsätzlich benötigt jede Bibliothek zunächst einen Eintrag im ISIL-Verzeichnis. Die wesentlichen Stammdaten (Name, Adresse...) werden automatisch von dort bezogen und müssen im ISIL-Verzeichnis aktualisiert werden. Bei Teilbibliotheken und ähnlichen untergeordneten Bibliotheken reicht es ggf. wenn die übergeordnete Bibliothek im ISIL-Verzeichnis vertreten ist.

Beispiel: die UB Hildesheim ist mit dem ISIL DE-Hil2 im ISIL-Verzeichnis eingetragen.

Alle Standortinformationen werden als Linked Open Data unter http://uri.gbv.de/organization/ bereitgestellt.

Beispiel: die Daten der UB Hildesheim sind unter http://uri.gbv.de/organization/isil/DE-Hil2 abrufbar

Notizen

Die folgenden Angaben sind im Zweifelsfall zu ignorieren.

Standortdaten als Linked Open Data

Entsprechend des DAIA-Modells gibt es:

  • daia:Institution - die übergeordnete Einrichtung, d.h. die Bibliothek als ganze Institution
  • daia:Department - eine untergeordnete Einrichtung im weitesten Sinne, z.B. eine Teilbibliothek, Abteilung oder ein einzelnes Gebäude
  • daia:Storage - ein genauerer Ort, z.B. eine Etage oder ein Raum

Zusätzlich kann ein Exemplar in DAIA eine Signatur o.Ä. haben, die allerdings keine eigene Entität bildet. Es sind also bis zu drei Hierarchieebenen möglich (theoretisch können auch Departments verschachtelt sein, darauf sollte jedoch verzichtet werden).

 +-----------------+   ist eine   +------------------+  gehört zu  +--------------+
 | daia_Department |------------->+ daia_Institution |<------------| daia_Storage |
 +--------+--------+              +------------------+             +--------------+
          | gehört zu genau einer | Öffnungszeiten,  |             | Name...(?)   |
          +---------------------->+ Name, Adresse... |             +--------------+
                                  +------------------+

Storage und Institution/Department sollten disjunkt sein, d.h. kein Objekt ist gleichzeitig daia:Storage und daia:Institution/daia:Department. Ob z.B. einzelne Gebäude als daia:Department oder als daia:Storage modelliert werden, hängt von den Gegebenheiten der jeweiligen Bibliothek ab.

Bei der Verwendung eines Standortes im Rahmen der Verfügbarkeit, können zusätzlich Hinweise (daia:Message) und Einschränkungen (daia:Limitation) angezeigt werden, z.B. "Bitte entnehmen Sie die Medien selbst aus dem Regal" oder "Bereitstellung stündlich von 9:00 bis 17:00". Diese Hinweise sind jedoch in der Regel keine Eigenschaften der Standorte, sondern ergeben sich als Funktion aus den Standorten:

 Standort -> Hinweise zur Verfügbarkeit

Für daia:Storage gibt es keine eigenen URIs.

Weitere Beispiele

Katalog der SUB Göttingen: http://uri.gbv.de/database/opac-de-7

SST 7/037 => http://uri.gbv.de/organization/isil/DE-7-037 (Beispieltitel)SST LS1: http://uri.gbv.de/database/opac-de-7/location/LS1 => ??? (Lesesaal 1)SST SEM-APP-34: http://uri.gbv.de/database/opac-de-7/location/SEM-APP-34 => Semesterapparat 34Standortcode HG-PK: http://uri.gbv.de/database/opac-de-7/location/HG-PK => "Bitte bestellen. Ausgabe nur im Historischen Gebäude im Lesesaal für Handschriften und Seltene Drucke"

Achtung: Mehrere SST können auf den selben Standort verweisen, ggf. mit unterschiedlichen Aspekten (z.B. Theke LS1 und LS1) oder als vollständige Synonyme. Ggf. muss hier noch gruppiert werden.

SST 7/037:Krim (Beispieltitel) => "Abteilung für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug, Goßlerstr. 15a" (keine eigene ISIL)Übrigens fehlt hier der Link auf http://www.uni-goettingen.de/de/50015.html - ein weiteres Beispiel dafür wie sinnvoll es ist, Daten nur an einer Stelle zu verwalten und von dort automatisch zu verteilen.

Bei elektronischen Publikationen entfällt die Standortangabe in der Regel.

Die Codes werden von den Bibliotheken vergeben und sind im LBS in der FCV-Tabelle HERMES#FCV#pica#codeexpansion (und ggf. weitere) gespeichert. Die in einem Katalog vergebenen Kürzel lassen sich über den Index SST abfragen, z.B. http://opac.lbs-hildesheim.gbv.de/DB=1/CMD?ACT=SRCHA&IKT=1016&SRT=YOP&TRM=sst+0

In der Praxis werden diese Einträge bislang nicht geprüft und sollten deshalb erstmal bereinigt werden.

Siehe auch

Die direkte Anzeige innerhalb eines Standortes (d.h. wo im Regal steht das Buch) geht über einfache Standortinformationen hinaus. Siehe dazu:

Diese Seite wurde zuletzt am 31. Januar 2014 um 11:46 Uhr geändert.
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