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Integration von Internet-Ressourcen in den GBVKat und die Kataloge der Verbundbibliotheken

FAG Lokale Geschäftsgänge

Redaktion: Thomas Hapke

Stand: 10.12.2001

 

Einleitung in die Problematik

In der Verbunddatenbank werden zunehmend Nachweise elektronischer Dokumente katalogisiert oder aus Fremddatenquellen, wie z.B. elektronische Zeitschriften aus der ZDB oder elektronische Dissertationen aus der DDB, eingespielt. Diese Nachweise werden nur in den Katalog der katalogisierenden Bibliothek per Online-Update übertragen.

Häufig haben auch andere Bibliotheken, nicht nur im Falle lizenzfreier Dokumente, ein Interesse am Nachweis dieser Dokumente in ihrem lokalen Katalog. Herr Diedrichs (VZG) hat dazu ein Spezifikationspapier zur "OPAC-Versorgung mit Nachweisen lizenzfreier Elektronischer Dokumente", also zum automatischen Anhängen von Exemplarsätzen, erstellt und damit ein Verfahren entwickelt, dass in regelmäßigen Abständen die Datenbank auf neue Nachweise prüft und ggf. für bestimmte Bibliotheken automatisch Exemplarsätze generiert, die für die Übertragung in den lokalen Katalog sorgen.1

Welche elektronischen Dokumente sollen nun im lokalen Katalog überhaupt erscheinen ? Wo kann automatisch etwas erstellt werden, wo ist Handarbeit nötig ? Insgesamt muß sich angesichts des Pflege-Problems auch der Aufwand in Grenzen halten ! Dies ist der Versuch einer Bestandsaufnahme und Bedarfsermittlung zu folgenden Fragen: Was sollen standardmäßig für elektronische Dokumente in den Katalog übernommen werden? Auf welche Weise kann dies mit wenig Aufwand realisiert werden ? Differenziert nach den verschiedenen Formen elektronischer Dokumente gibt dieses Papier Empfehlungen für einen Standard innerhalb des GBV. Erläuterungen zu Detailproblemen im Rahmen dieser Empfehlungen finden sich in den Anmerkungen am Ende dieses Papiers.

Notwendige Differenzierungen

Elektronische Dokumente können sein:

  • Elektronische Zeitschriften (Lizenzen bisher meist über EZB verwaltet)
  • Datenbanken: Referenz- (z.B. Compendex, Inspec, ...) oder Volltext- (z.B. Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry) Datenbanken, lokal subskribiert, bisher oft noch als CD-ROM, zunehmend als direkte Online-Quelle
  • Elektronische Dissertationen und andere elektronische Dokumente ("Bücher", Preprints, Reports,...) im allgemeinen (in Form einer einzelnen Datei oder als Dateisystem)
  • Internet-Quellen, z.B. aus Linksammlungen des Braunschweiger CoOL-System oder der virtuellen Fachbibliotheken

Wichtig ist auch die Unterscheidung zwischen lizenzfreien und -pflichtigen Dokumenten.

Eine dritte wichtige Differenzierung ist die Frage, ob das elektronische Dokument nur im GVK oder aber auch im lokalen Katalog angezeigt wird.

Lösungskonzept (Empfehlung)

Auf jeden Fall müssen Nachweise elektronischer, insbesondere lizenzfreier Dokumente, die über Fremddaten dem Verbund geliefert werden, im GVK nachgewiesen werden.
Alle elektronischen Dissertationen und elektronischen Dokumente, die z.B. die DDB liefert, könnten automatisch durch die VZG mit einem Exemplarsatz für eine Pseudo-Bibliothek versehen werden und erscheinen somit im GVK (Vorschlag Herr Eversberg in einer Mail an die Pica-Liste vom 17.8.2001).

Die generelle Übernahme aller lizenzfreien Dokumente in den Katalog einer Bibliothek aus dem GVK ist aufgrund des Spezifikationspapiers eine mögliche Option. Sie kann aber nicht als allgemeine Lösung angesehen werden, da damit die Bedeutung des lokalen Kataloges als lokales Bewertungsinstrument nivelliert wird.3
Im folgenden wird versucht, für alle Arten von elektronischen Dokumenten eine Empfehlung für einen Standard auszusprechen, wobei hier natürlich auch lizenzpflichtige Dokumente berücksichtigt werden. Individuelle, d.h. lokale, Abweichungen sollten immer möglich sein (Aber Achtung: Gefahr des Anpassungsaufwandes !).

Generell sinnvoll ist eine lokal administrierbare Oberfläche, über die für die verschiedenen Arten elektronischer Dokumente sowie die jeweilige Sachgruppen-Auswahl lokal gesteuert und verändert werden kann, ohne dass die VZG eingreifen muss. Als drittes Selektionskriterium sollte die Auswahl lizenzpflichtig/lizenzfrei möglich sein.

Elektronische Zeitschriften

Alle elektronischen Zeitschriften aus der ZDB und der EZB erscheinen im GVK. Die automatische Übernahme in den lokalen Katalog erfolgt über die Download-Routine (Diedrichs-Papier) für von der lokalen Bibliothek ausgewählte ZDB-Sachgruppen.5 Große Bibliotheken werden hier sicherlich die kompletten Daten übernehmen wollen.
Als URL erscheint im Lokalsatz entweder die EZB-Frontdoor-URL oder die direkte Verlags-URL, wenn der Zugriff über einen verbundweiten Lizenzverwaltungs-Server geführt wird.

Datenbanken

Die Katalogisierung subskribierter Datenbanken sollte aufgrund der doch relativ kleinen Menge lokal und manuell erfolgen. Häufig gibt es hier auch spezielle lokale Zugangs-URLs (Beispiel: Datenbank TEMA im Katalog der TUHH). Eventuell vorhandene Datensätze aus der Spezifikationsroutine für Zeitschriften müssen hier auf jeden Fall nachbearbeitet werden.

 

Datenbanken - Verfahren an der TU Ilmenau

  --Meyer 12:16, 10. Feb 2006 (CET)  

Konzept: der Katalog als das Nachweisinstrument für alles, was uns wichtig ist


1. CD-ROM-Datenbanken</br>

Die CD-ROM-Datenbanken sind komplett im Katalog verzeichnet (notwendig für das ACQ).
Der Standort 86 : Netzinstallation ist festgelegt für die Disketten, CDs, die physisch im Serverraum bzw. im Server liegen.

Der Datenbankaufruf und auch die Hinleitung zur Hilfe, falls sich die Datenbank nicht aufrufen lässt, ist in den Exemplardatensätzen verankert.

Die Aufrufe werden in der Regel im Exemplardatensatz mit der Sau- bzw. Sb-Aufnahme verknüpft.

Katalog-Anzeige


2. Internet-Datenbanken

In der Regel sind die kostenpflichtigen Datenbanken im GBV-Kat verzeichnet (notwendig für das ACQ).
Freie, uns wichtig erscheinende Datenbanken, das sind im Prinzip die gleichen, die auch auf unserer Datenbankliste gepflegt werden, werden ebenfalls im Katalog verzeichnet. Die Liste wird einmal pro Jahr auf korrekte Links überprüft - wir freuen uns hier auf den Linkchecker des Verbundes.

Beispiel: Zedler

Elektronische Dissertationen und lizenzfreie elektronische Dokumente, die von der DDB erfasst werden.

Die automatische Übernahme von elektronischen Dissertationen und anderen Dokumenten der DDB in den lokalen Katalog erfolgt über die Download-Routine (Diedrichs-Papier) für von der lokalen Bibliothek ausgewählte DDB-Sachgruppen.6
Große Bibliotheken werden hier sicherlich die kompletten Daten übernehmen wollen.

Internet-Quellen

Die maschinelle Integration von Linksammlungen in den GVK und in die lokalen Kataloge macht dann Sinn, wenn es sich um kontinuierlich gepflegte und überprüfte Angebote handelt. Die Übernahme der Links aus CoOL, aus den SSG-FI und den Virtuellen Fachbibliotheken in den GVK ist zu begrüßen.7
Für die lokalen Kataloge sollte es für die kleineren Bibliotheken die Möglichkeit geben, nur bestimmte fachliche Bereiche auszuwählen.

Dokumente:

  • Download OLR in OPACS : Spezifikation / Reiner Diedrichs, VZG. 12. Oktober 2000
  • Elektronische Bibliothek GBV : Entwurf / Arbeitsgruppe "Digitale Bibliothek GBV", September 2000.
  • Gedanken zur "Katalogisierung" elektronischer Dokumente, insbesondere elektronischer Zeitschriften. Oder: Die Zukunft (=Auflösung) des lokalen Katalogs ? / Thomas Hapke. Stand. 30.10.2000.

URL: http://www.tu-harburg.de/b/hapke/zuk-kat.htm

Anmerkungen

Anmerkung 1:

Aufgrund dieser Möglichkeit wurden vor kurzem die elektronischen Zeitschriften des Springer-Verlages für die Konsortium-Mitglieder mit einem Lokalsatz versehen, so dass diese nun im lokalen Online-Katalog auftauchen. Definierbar müßte in der Spezifikation noch sein, welche der möglichen URLs aus der Titelebene in den Lokalsatz übernommen werden sollen, z.B. bei Zeitschriften die EZB-Frontdoor-URL oder eine Verlags-URL.

Anmerkung 2:

Der Kunde einer lokalen Bibliothek will einen Zugang zu Dokumenten gleich welchen Formates, konventionell oder elektronisch ! Die Recherche liefert im Optimum eine Treffermenge, deren Dokumente lokal als Buch ausleihbar sein können, Aufsätze oder Bücher, die konventionell über Dokumentenlieferung beziehbar sein können oder elektronische Dokumente, die entweder frei verfügbar oder nur von bestimmten Rechner-Adressen zugreifbar sind. Es könnte sogar dem Nutzer angeboten werden - wie z.B. zur Zeit wohl in der Digitalen Bibliothek NRW - das Buch oder das "Informationssegment" bei einem Online-Lieferanten zu kaufen. Siehe auch den Konzept-Entwurf "Elektronische Bibliothek GBV". Die neue iPort Software von PICA scheint eine Lösung in diese Richtung zu sein. Diese Lösung ist aber auch für das hier vorgeschlagene Konzept sehr differenziert zu betrachten, wenn etwas durch die parallele Abfrage von lokalem Katalog und GVK unter iPort die Dubletten erhöht werden, weil die elektronischen Dokumente in beiden Datenbanken vorhanden sind.

Dass es zu einer Vermischung selbständig und unselbständig erscheinender Dokumente im Katalog kommen wird, sei hier nur am Rande erwähnt. Für die Kunden der Bibliotheken ist es langfristig sogar überhaupt nicht interessant, ob eine "Zeitschrift vorhanden ist", sie sind doch in der Regel nur an den einzelnen Artikeln interessiert. Dann könnte man doch die Zeitschriften ganz aus dem lokalen Katalog nehmen und diese quasi in das Lizenzverwaltungs-Modul übernehmen ? Die "Zeitschrift" wäre dann quasi für die Bibliotheken nur ein "Hilfsmittel", um den Zugang zu den einzelnen Artikeln zu steuern !

GVK oder lokaler Katalog ? Was gehört in den lokalen Katalog, wo reicht es für den Kunden, dass dieses Dokument lediglich im Verbundkatalog zu finden ist ? Ist es für ihn nicht besser, zunächst in einem großen Pool zu suchen und nur, wenn er dort festgestellt hat, sein Buch sei lokal vorhanden, den lokalen Katalog zur Bestellung z.B. aus dem Magazin zu benutzen ? Wie lange wird es einen lokalen Katalog überhaupt noch geben ? Wird er nicht abgelöst durch eine lokale "Sicht" auf eine Verbund-Oberfläche, die verschiedene Datenbanken integrieren kann ? Es erscheint daher wichtig, die Integration elektronischer Dokumente nicht nur für den lokalen Katalog zu betrachten, sondern generell die Verbundumgebung, hier also besonders den GVK, mit einzubeziehen.

Anmerkung 3:

Lokale Bestandsauswahl bei elektronischen Dokumenten bedeutet die Entscheidung, dieses Dokument im eigenen lokalen Katalog anzubieten, weil es aus Sicht der Bibliothek von lokalem Wert ist. Dies ist vom Prinzip her bei elektronischen Dokumenten genauso wie beim Print-Material. Bei kostenfreien zugänglichen elektronischen Netz-Dokumenten ist die Erfassung im eigenen Katalog gleichzeitig die einzige Tätigkeit, die zur Erwerbung gehört.

Beispiel: Bisher im Tausch erworbenen Dissertationen bietet die lokale Bibliothek im Katalog an. Elektronische, meist frei zugängliche Dissertationen tauchen nun plötzlich nicht mehr dort auf, es sei denn, die Bibliothek hat diese extra im CBS mit ihrem Lokalsatz versehen.

Auf jeden Fall sollten alle lokal lizenzierten, auch außerhalb des lokalen Intranets meist nicht zugreifbaren elektronische Dokumente, im lokalen Katalog enthalten sein !

Lokale Erfassung eines elektronischen Dokumentes bedeutet, dass die URL des Dokumentes im Lokalsatz der Aufnahme im CBS steht. Eine ausschliesslich lokale Aufnahme im lokalen Katalogisierungsmodul (luy) ist wohl nicht möglich und sicher auch nicht sehr sinnvoll. Für elektronische Dokumente, die nur eine lokal gültige URL haben, darf die URL nur im Lokalsatz stehen, da anderswo gegebenenfalls über andere URLs zugegriffen wird. Beispiele: Der Titel "Clixx Chemie", ein elektronisches chemisches Lehrbuch, ist auf einem lokalen TUHH-Rechner installiert und steht dort für das TUHH-Intranet zur Verfügung. Ebenfalls für die Resource "Umwelt-Online" (www.umwelt-online.de) bezahlt die TUB-HH Lizenzgebühren für den Intranet-Zugriff. Das Angebot steht aber auf einer von der TUHH unabhängigen Adresse und kann über diese Adresse auch von anderen Universitäten subskribiert werden.

Anmerkung 4:

Welche Zeitschriften in den lokalen Katalog?< Das Optimum der Katalogisierung elektronischer Zeitschriften in einem lokalen Katalog ist sicher der direkte Zugriff auf die URL der Zeitschrift. Aber: Sollte der Zugriff bei einer elektronischen Zeitschrift nur dann im lokalen Katalog nachgewiesen werden, wenn der Zugriff auf die Volltexte auch lokal möglich ist ? Egal ob man die obige Frage mit "Nein" oder "Ja" antwortet, sofort kommt hier die Problematik der Lizenzverwaltung und -anzeige ins Spiel. Der Kunde sollte als Service angezeigt bekommen, unter welchen Bedingungen von welchen Rechnern ein Zugriff auf was (die Volltexte oder nur die Abstracts) möglich ist. Die Lizenzverwaltung stellt also heutzutage einen Teil der Katalogisierung dar. Sie könnte sowohl lokal als auch verbundweit erfolgen.

Die URL einer elektronischen Zeitschrift kann in einem lokalen Katalog auch dann Sinn machen, wenn die Volltexte nicht für die betreffende Institution lizenziert sind, erhält man doch dann oft zumindest die Aufsatztitel einzelner Hefte mit ihren Abstracts. Was ist mit elektronischen Ausgaben von Zeitschriften, die den Zugriff auf die Volltexte nach einem Monat, einem halben oder ganzen Jahr gestatten, vorher dies aber nur Subskribenten erlauben ?

Die Schnelllebigkeit elektronischer Lizenzen und Lizenzbedingungen kann in lokalen Katalogen wohl nur mit hohem Aufwand abgebildet werden. Daher nutzen viele Bibliotheken für die E-Journals für die manuelle Lizenzverwaltung die Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) der UB Regensburg !

Wird der Verbundkatalog primäre Quelle für den lokalen Zugriff ist gerade die Integration der Lizenzverwaltung in den Verbundkatalog wichtig. Dies sollte nach Plänen der GBV-Verbundzentrale wohl über die Lizenzverwaltung mit einem zentralen Lizenz-Server erfolgen. Kernstück ist hier wohl, das für den Zugang zu elektronischen Dokumenten nicht mehr die IP-Adresse entscheidend ist, sondern Login und Zugangskennwort zum Lizenz-Server.

Zur Zeit ist die EZB-URL der sogenannten Front-End-Seite der Zeitschrift mit der Ampel in die Aufnahmen der elektronischen Zeitschriften im GVK integriert. Das "Weiterwandern" in den lokalen Katalog ist automatisch für die Springer-Konsortial-Zeitschriften aufgrund der Diedrichs-Spezifikation erfolgt. Ansonsten katalogisiert eine lokale Bibliothek eine elektronische Zeitschrift dadurch, daß sie ihren Lokalsatz an die ZDB-Aufnahme der elektronischen Zeitschrift im Verbund hängt, dadurch erscheint die EZB-URL der Zeitschrift im lokalen Katalog. Die Lizenzverwaltung, sowie die Überprüfung der Gültigkeit der URL, als quasi neue Teile der Katalogisierung und Bestandspflege, erfolgen über die EZB. Auch eine lokale Verwaltung der Lizenzen ist denkbar: Auf der Verbundkonferenz in Rostock wurde unter der Oberfläche Search&Order bei elektronischen Zeitschriften gezeigt, dass ein Vermerk "Lizenziert" oder "Nicht -lizenziert" möglich ist (entspricht etwas der roten und grünen Ampel der EZB). Eine Übernahme dieser Möglichkeit unter LBS4/OPC4 in das lokale System könnte die gelbe Ampel der EZB für den lokalen Zugriff ersetzen: Der Vermerk "lizenziert" im lokalen Katalog ist dann einfach die gelbe Ampel der EZB.

Zur Zeit enthalten die E-Journals im GVK/CBS häufig mehrere URLs in der bibliographischen Beschreibung. Die Volltexte elektronischer Zeitschriften können ja an verschiedenen Stellen im Web zur Verfügung stehen, beim Verlag, beim Herausgeber z.B. der wissenschaftlichen Gesellschaft (wenn der Verlag es erlaubt oder wenn die Gesellschaft selbst als Verlag agiert) oder auch bei diversen Aggregators (z.B. bei OCLC). Durch das Anhängen des Lokalsatzes erscheint das Journal im lokalen Katalog und alle URLs werden dem Nutzer angeboten. Hier erscheint die Übernahme des bevorzugten Links in den Lokalsatz geboten, mit entsprechender klarer Anzeige im Katalog (möglichst Klarschrift der URL !).

Anmerkung 5:

Einzelaktionen bzgl. lizenzierter Zeitschriften, wie z.B. die Springer-Aktion, machen wohl langfristig wenig Sinn. Wenn diese Zeitschriften im nächsten Jahr z.B. nicht mehr zugänglich sein werde, muß die VZG dann entweder wieder selbst alle Zeitschriften herausnehmen oder dies wird auf die lokalen Bibliotheken verlagert.

Anmerkung 6:

Dies gilt auch für elektronische Dokumente anderer Fremddatenlieferanten, z.B. LoC, BNB. Hier müßte vom Prinzip her ebenfalls eine fachliche Auswahl erfolgen. Denkbar ist eine Integration in den lokalen Katalog sicherlich auch für Datensätze aus Aufsatz-Datenbanken, z.B. Online Contents, wenn die lokale Bibliothek dies wünscht, egal ob die zugehörigen Zeitschriften nun elektronisch vorliegen oder nicht. Die Integration von Aufsatzdaten ist sicher auch noch vor dem Hintergrund u hinterfragen, ob nicht die geplante Integration der Aufsatzdatenbanken in den GVK ausreichend ist. Man landet hier wieder bei der grundsätzlicheren Frage nach einem zukünftigen Konzept für einen lokalen Katalog insgesamt.

Lösungsbedürftig ist auch die Frage der Verknüpfung von elektronischer und Print-Ausgabe z.B. bei Zeitschriften. In vom GBV angebotenen Aufsatzdatenbanken (z.B. von Silver Platter, die IZB oder die Online Contents) erfolgt die Verknüpfung in der Regel über die ISSN der Print-Ausgabe, ohne dass elektronische Versionen berücksichtigt werden.

Anmerkung 7:

Wichtig ist hier die Lieferung qualifizierter, formal ausreichend erfasster Meta-Daten (Dublin Core) und deren Integration in CBS bzw. GVK. Ein guter Dubletten-Check ist hier ebenfalls sehr wichtig. Auch die Frage, an welcher Stelle ein regelmäßiger automatischer Link-Check erfolgt, muss geklärt werden.

 

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