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Anbindung an das LBS / SIP2-Schnittstelle

Die Anbindung neuer Selbstverbuchungsgeräte an das LBS erfolgt seit 2006 über SIP2 (Standard Interchange Protocol von 3M).
Dieses Protokoll war lange Zeit der de-facto-Standard zur Ansteuerung von Selbstverbuchern und wird auch von der Firma Heutz unterstützt.

SIP2 unterstützt die

  • Ausleihe, Rückgabe und Verlängerung von Medien
  • Verbuchung über Verbuchungsnummern und/oder Signaturen
  • Anzeige des Benutzerkontos

und ermöglicht auch das Kassieren von Beträgen.

SIP2 ist im LBS über einen vor dem LBS3 laufenden Server implementiert. Der Server bietet eine weitgehend
vollständige SIP2-Funktionalität und kommuniziert mit der PICA-Datenbank über das PICA3-Protokoll analog der WinIBW.
Der Server wird im Auftrag der VZG von der Firma shiprah entwickelt und gepflegt und voraussichtlich auch für LBS4
zur Verfügung stehen.
Die Implementierung des Servers übernimmt Herr Hofmann im Auftrag der VZG (Dokumentation der SIP2-Schnittstelle: "SIP2-Kochbuch", SIP2-Bezahlfunktionalität).

In LBS4 ist die vollständige SIP2-Funktionalität bereits enthalten.

Einschränkungen beim Parallelbetrieb von LBS3 und LBS4

Beim Parallelbetrieb von LBS3 und LBS4 kann es zu folgenden Fehlern kommen.

Internes Bemerkungsfeld

Wird das interne Bemerkungsfeld eines Benutzers gesetzt, kann sich der Benutzer unter Umständen nicht mehr am Selbstverbucher anmelden. Der Selbstverbucher lehnt die Anmeldung mit dem Hinweis auf eine unbekannte Karte bzw. einen unbekannten Benutzer ab.


Das Feld interne Bemerkung in der Tabelle borrower ist free_text. Die Speicherung solcher Bemerkungen hat sich in LBS4 geändert. In der Regel hilft es, den Datensatz mit gelöschtem Bemerkungseintrag zu speichern, den Bemerkungseintrag wieder zuzufügen und erneut zu speichern.

NCIP

Eine Alternative zu SIP/2 stellt eine Kommunikation mittels NCIP dar. NCIP bietet einige Vorteile gegenüber SIP. Bei der Beschaffung neuer Geräte sollte darauf geachtet werden, daß beide Schnittstellen angeboten werden. Häufig ist das schon der Fall.

  • NCIP wird über SOAP/XML abgewickelt. Das erlaubt eine einfache Erweiterung und Anpassung.
  • Vor allem aber ist die Entwicklung von NCIP nicht an einzelne Hersteller gebunden.

Drupal NCIP Provider [1]

code4lib [2]

PHP-NCIP [3]

XNCIP Toolkit: XNCIP Toolkit Version 1, Version 2

Extensible Catalog Project

Hersteller


3M


www.3m-bibliothekssysteme.de

SelfCheck-Modelle im Einsatz:

8210

  • Bibliothek der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften - Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel

6420

  • UKE Hamburg

6210

  • SUB Göttingen
  • Universitätsbibliothek der HSU Hamburg (seit RFID abgestellt) / Ulrich Hahn
  • TIB/UB Hannover / Wolfgang Nord

8410 / 8420

  • Hochschule Magdeburg-Stendal, Standort Stendal / Gerlind Bruschek
    In der Hochschulbibliothek am Standort Stendal werden für die Ausleihe 3 Selbstverbucher der Firma 3M eingesetzt. Für die Verbuchung werden RFID-Chips verwendet. Wir haben ein Gerät vom Typ 8410 und 2 Geräte SelfCheck Model 8420 (R-Series) Kiosk im Einsatz (Stand: Februar 2014)

BiblioBar


Müller Hardware Service

UFB Erfurt/Gotha

Seit Nov. 2006 im Einsatz.

  • Der Selbstverbucher wird mit der SIP2-Implementierung der Firma shiprah betrieben.
  • Pincode bzw. Passwort zur Autorisierung der Nutzer ist alphanumerisch.
  • Das Gerät wird zur Ausleihe der Medien benutzt.

George Samaan

Hochschule Magdeburg-Stendal, Standort Magdeburg

Seit Nov. 2007 haben wir das System "BiblioBar" von der Fa. Müller Hardware Service / Optima-Printsystems AG im Einsatz. Anfang 2013 kam noch ein zweites Gerät der gleichen Firma dazu, jetzt mit dem Namen "BuchBar". Beide haben:

  • Panel-PC (TouchScreen)
  • SIP2-Schnittstelle zur Anbindung an LBS3port
  • Passwortabfrage zur Autorisierung der Nutzer
  • Ausleihe der Medien inkl. Druck einer Quittung

Gerlind Bruschek


bibliotheca


bibliotheca

TUHH

3 BiblioSelfCheck Orion (seit 2011)

  • Software BiblioChip mit BiblioCockpit als lokalem Verwaltungsserver
  • Anbindung über Shiprah-SIP2 (= LBS3-Funktionalität)
  • Nutzeridentifikation mit Barcodeausweis und Passwort
  • Medienausleihe und -rückgabe über RFID
  • Workflow für die Rückgabe vormerkter Medien
    1. Keine automatische Vormerkumsetzung (SIP2-Parameter)
    2. Hinweis zum Rückstellort (Am Selbstverbucher)
    3. Webübersicht für alle zurückgegebenen und vorgemerkten Medien für Thekenmitarbeiter
      • Das entsprechende PHP-Script ist in diesem TUB LBS Scripts enthalten, Rückfragen gerne an Benutzer:Zeumer
  • Automatischer Offline-Betrieb, wenn notwendig
    • Ein Script prüft täglich, ob es Fälle gab, die bei der Abarbeitung der Offline-Fälle nachträglich durch SIP2/Gossip nicht umgesetzt werden konnten (z.B. gesperrter Nutzer oder falsches Passwort). Tritt so ein Fall auf, wird eine Mail mit Infos für die weitere Prüfung durch MitarbeiterInnen versendet. Weder Selbstverbucher noch SIP2/Gossip weisen ansonsten auf diese Fälle hin - die allerdings auch in der Praxis noch nicht eingetreten sind. Einen längeren Ausfall (02-03.03.2016) mit Offlinebetrieb verlief ohne Probleme.
  • Ausgabe möglich aber z.Zt. nicht im Einsatz
  • TUB: Seit Januar 2016 auf GOSSIP (allerdings im Parallelbetrieb mit SIP2, da HCU - mit im ILS der TUHH - keine eigene Lizenz hat).
    • Todo: Umstieg auf LBS-Connector (Ablösung LBS3)

UB Rostock

3 Smartserve1070 (seit 2014)
  • Hybridvariante des Smartserve1000 (RFID und EM)
  • Software Liber8 / Version 6.1.10.9 unter W7/32bit
  • Vollständige Einbindung in Desktop-Management inkl. WOL/PXE
  • Anbindung über Shiprah-SIP2 (= LBS3-Funktionalität)
  • Medienausleihe derzeit ausschließlich über Barcode und EM
  • Automatischer Offline-Betrieb deaktiviert
  • Bedienung über 22" Touchscreen
  • Nutzeridentifikation mit Barcodeausweis und Passwort (alphanumerisch)
  • Ansprechpartner: Jörg Simanowski / Stefan Siebert / Renate Bähker
  • To Do:
    • Umstellung auf RFID, damit verbunden Inbetriebnahme weiterer Optionen: Rückgabefunktion

MZB Magdeburg

SmartServe1070 (seit Januar 2015)

  • Nutzeridentifikation mit Barcodeausweis und Passwort
  • Selbstverbuchung, Sicherung bzw. Entsicherung über RFID
  • Anbindung über Shiphrah-SIP2

Heike Lauf

BuchBar


Müller Hardware Service / Optima-Printsystems AG / TESEM UG (haftungsbeschränkt)

FH Erfurt

Im August 2009 Ersatz des Sensormatik-Gerätes durch die Selbstverbuchungsanlage "BuchBar" der Firma Müller Hardware-Service, Einbau in die vorhandene Selbstverbuchungsstation.

  • Panel-PC (TouchScreen) mit Windows XP
  • SIP2-Schnittstelle
  • Ausleihe und Rückgabe der Medien mit Quittungsdruck
  • Passwortabfrage zur Autorisierung der Nutzer bei Ausleihe
  • Rückgabe ohne Nutzerausweis

R. Herfurth

 

Hochschule Magdeburg-Stendal, Standort Magdeburg

Seit Nov. 2007 haben wir das System "BiblioBar" von der Fa. Müller Hardware Service / Optima-Printsystems AG im Einsatz. Anfang 2013 kam noch ein zweites Gerät der gleichen Firma dazu, jetzt mit dem Namen "BuchBar". Beide haben:

  • Panel-PC (TouchScreen)
  • SIP2-Schnittstelle zur Anbindung an LBS3port
  • Passwortabfrage zur Autorisierung der Nutzer
  • Ausleihe der Medien inkl. Druck einer Quittung

Gerlind Bruschek


Easycheck (Sensormatic/Heutz)


www.heutz.de seit 1.7.2009 Easycheck [4]

Selbstverbuchungsgeräte von Sensormatic im Einsatz

SuUB Bremen

An der SuUB Bremen werden Selbstverbucher von Sensormatic seit 1998 in 3 Teilstandorten zur Ausleihe und Rücknahme eingesetzt.
In der Zentrale betreiben wir seit Mai 2005 eine Buchsicherungsanlage von Sensormatic und seit 2008 auch 4 Selbstverbucher der Firma Heutz.
Als Besonderheit erfolgt die Selbstverbuchung an der SuUB Bremen sowohl über Verbuchungsnummern als auch über Signaturbarcodes.
Die Authentifizierung der Nutzer erfolgt über Bibliotheksausweis und Pincode.
Die Anbindung der Selbstverbucher erfolgt über die LBS3Port/SIP2 Schnittstelle der Fa. Shiphrah.
Martin Blenkle

Fachhochschule Erfurt

In der Hochschulbibliothek der FH Erfurt wird seit 1999 ein Selbstverbucher von Sensormatic eingesetzt. Über das Gerät können Ausleihe und Rückgabe erfolgen. Ausdruck von Bons sowie Pin-Abfrage erfolgen nicht. Im August 2009 wurde auf das Selbstverbuchungssystem BuchBar der Firma Müller Hardware-Service umgestellt.

Horst-Bodo Haecker

Universitätsbibliothek Potsdam

In der Universitätsbibliothek Potsdam werden seit November 2006 zwei Selbstverbucher mit Bondruck der Firma Heutz (Hybridgeräte)in einer ausleihintensiven Bereichsbibliothek(Standort Neues Palais) und seit Mai 2008 ein Selbstverbucher mit Bondruck (vorbereitet für Hybrideinsatz) in einer weiteren Bereichsbibliothek (Standort Babelsberg) zur Ausleihverbuchung eingesetzt. Die Hybridgeräte gestatten sowohl die Verarbeitung von Barcodeetiketten als auch die Verarbeitung von RFID. Entsprechend wurde eine hybride Buchsicherungsanlage der Firma Heutz installiert.

Mandy Giertz

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

In der sehr ausleihintensiven Fachbibliothek Technik Wirtschaft Information 2 (TWI 2) (Standort Berliner Tor 7) wird seit Dezember 2007 ein Selbstverbucher der Firma Heutz zur Ausleihverbuchung eingesetzt. Die PIN-Abfrage ist obligatorisch, Bons werden gedruckt. Das Gerät kann für die Verarbeitung von RFID umgerüstet werden. Seit längerer Zeit existiert eine Buchsicherungsanlage von 3M, der Selbstverbucher entsichert bei der Verbuchung die Medien.

Holger Sterzenbach

SUB Göttingen

Seit 2011 gibt es in der SUB Göttingen Selbstverbuchungsgeräte der Firma Easycheck. In der Zentralbibliothek werden drei Geräte angeboten, weitere in den Bereichsbibliotheken. Die Medien werden derzeit konventionell verbucht (Barcode, Sicherungsstreifen).

HSB Neubrandenburg

Die HSB Neubrandenburg setzt ein System P30 der Firma Easycheck ein. Die Medien werden derzeit konventionell verbucht (Barcode, Sicherungsstreifen).

Heike Lebert


Lyngsoe Systems


Lyngsoe Systems aka FKI Logistex aka crisplant


Die Geräte stehen in allen Filialen der HOEB, der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen. Dort hat FKI Logistex Anfang 2009 eine Buchsortieranlage fertiggestellt. mehr

Technisches: Details zu Art und Anordnung der bibliografischen Daten auf den Tags - siehe Dänisches Datenmodell

--Hahn 15:00, 1. Jul. 2009 (CEST)


Nedap library solutions


Nedap library solutions bietet ausschließlich RFID-basierte Selfservice-Stationen an.

UB Clausthal

An der Universitätsbibliothek Clausthal sind folgende Komponenten der Firma Nedap im Einsatz:

  • Selfservice Check-In
  • Selfservice Check-Out
  • Sicherungssystem mit integrierter Kundenfrequenzzählung
  • 2 Mitarbeiterplätze zur Betreuung der Medien

Open Source

Helmut-Schmidt-Universität Hamburg

OpenSource SelfCheck

Eric Melton von der Kirkendall Public Library hat eine einfache und flexible Lösung vorgestellt. Serverseitig kommt php und mit einer SIP2 Bibliothek zum Einsatz. Der eigentliche Selbstverbucher besteht genaugenommen nur aus einem Browser im Kioskmodus. Firefox oder Chrome bieten sich an.

Als Basis dient Hardware der 2009 von FKI gelieferten Verbuchungstische, wie sie auch in den Bücherhallen eingesetzt werden. Am Ende der Lebenszeit der dort eingesetzten PCs wäre ein Weiterbetrieb der verdongelten Software nur nach Neuerwerb einer Lizenz für die neue Hardware möglich gewesen.

Die Verbucher bei youtube

Die HSU in Hamburg hat das System erweitert; Mit Stand August 2013 ist Rückbuchung der Medien möglich. Die Benutzer stellen abgegebene Medien auf einen Rollwagen, der von den Mitarbeitern abgeholt wird. Das Auffinden der vorgemerkten Medien wird durch eine Liste erleichtert, die im Browser aktuell bereitgestellt wird. Grundlage sind die Logeinträge über Rückbuchungen des/der Selbstverbucher vor Ort.

Stand Oktober 2013: Der Ersatz des PC durch einen Wyse T50 Thin Client befindet sich in der Pilotphase. Die Vorteile: 20s Boot Time, kein Verschleiß, geringster Energieverbrauch.


Die Einbindung der RFID Hardware erfolgt plattformübergreifend mit einem quelloffenen Java Tool, das als Keyboardemulator auftritt. Die Verbuchungsdaten folgen dem Format des Dänischen Datenmodells.

Mittlerweile (Stand November 2013) wird die Multifunktionskarte der Uniangehörigen per RFID zur Anmeldung genutzt. Hier kommen frei programmierbare Leser von Elatec zum Einsatz.

Geschichte: Bis 2013 betrieb die Helmut-Schmidt-Universität die Software Librid. Verbaut sind in den Verbuchern RFID Komponenten der Firma Tagsys sowie ein Barcodeleser für die Ausweise. Die Umrüstung erfolgte im Juni 2009 im Rahmen der Umstellung des Freihandbestandes auf RFID Etiketten. In der Konsequenz wird die Mediensicherung auch über RFID abgewickelt. Mit der mitgelieferten Librid war eine Verbuchung Stück für Stück komfortabel möglich. Eine Stapelverbuchung war angekündigt. Nachtrag Jan. 2010: bis heute ist keine Softwareversion in Sicht, die eine Stapelverbuchung erlauben würde.


  • Diese Seite wurde zuletzt am 19. August 2016 um 07:38 Uhr geändert.
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