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Die einzelnen Datenfelder („Kategorien“) werden in Pica3 durch vierstellige Nummern und in PICA+ durch vier oder siebenstellige Codes identifiziert. [1] Teilweise entspricht ein Pica3-Feld einem PICA+ Feld, es gibt aber auch komplexere Entsprechungen. Innerhalb einer Kategorie sind Teilfelder in Pica3 durch Sonderzeichen und in PICA+ durch sortierte Unterfelder strukturiert. Teilweise können auch PICA+ Unterfelder noch spezielles Markup enthalten.[2]zusätzlich weiteres Markup enthalten (wie im Code4Lib-Artikel Interpreting MARC (2010) für das verwandte MARC-Format ausgeführt, sind bibliografische Datenformate nicht als rein hierarchische Strukturen sondern eher als Markup aufzufassen, da häufig Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Feldern auftreten und die Reihenfolge der Felder relevant ist).

Die Bedeutung einzelner PICA-Felder und Unterfeld-Strukturen ist nicht universell sondern durch die jeweiligen Katalogisierungsregeln festgelegt.

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Beispiel

Beispielsweise entspricht die Die Pica3-Kategorie 0430 entspricht dem PICA+-Feld 033A. In der entsprechenden Katalogisierungsrichtlinie des GBV ist die Anwendung mit Beispielen erläutert. In diesem Fall kann das Feld mehrfach auftreten (Wiederholfeld) und ist in zwei Unterfelder unterteilt (das Zeichen "¬" steht hier für das Leerzeichen):

SteuerzeichenPICA+ UnterfeldSteuerzeichen bei WiederholungInhalt
 

$p¬;¬Ort
¬:¬$n¬;¬Verlag

Zusätzlich die Teilfelder Kommentare wie z.B. "[u.a.]" enthalten. Hier einige Beispiele:

Pica3PICA+
0430 Berlin ; New York, NY : de Gruyter033A $pBerlin$pNew York, NY$nde Gruyter
0430 [s.l.] : Campus Verlag GmbH033A $p[s.l.]$nCampus Verlag GmbH
0430 Frankfurt/M. [u.a.] : Peters033A $pFrankfurt/M. [u.a.]$nPeters

Verwendung und Dokumentation

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Die offizielle Dokumentation des GBV PICA-Format ist die umfangreiche Katalogisierungsrichtlinie für den Gemeinsamen Bibliotheksverbund. Andere Anwender der PICA-Software (DNB, Hebis etc.) verwenden teilweise abweichende Feldbelegungen. Mitunter kann Mit der Umstellung auf RDA und der Zusammenführung der Kataloge mit dem BSZ gibt es neue Katalogisierungsrichtlinien. Mitunter gibt es auch zwischen einzelnen Datenbanken im GBV zu verschiedenen Interpretationen kommen.oder sogar innerhalb einer Datenbank. Es gibt aber Bestrebungen zwischen den PICA-Anwendern (GBV, BSZ, DNB, Hebis...) die Feldbedeutungen einheitlich zu halten.

Zur automatischen Bereitstellung und Verarbeitung von PICA-Daten werden von der Verbundzentrale des GBV unter anderem die SRU-Schnittstellen und die Perl-Programmbibliothek PICA::Record angeboten.

Anmerkungen

  • Teilweise entspricht eine Reihe von nicht wiederholbaren Pica3-Feldern einem wiederholbaren PICA+ Feld u.Ä.

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unAPI angeboten. Zur Programmierung gibt es neben den PICA-eigenen C-Routinen unter anderem die Perl-Programmbibliothek PICA::Data.


Weiterführende Informationen