Ansprechpartner: Magdalena Roos

Was ist PAIA?

Die Patrons Account Information API (PAIA) definiert eine Schnittstelle, mit der sich Benutzer gegen Bibliothekssysteme authentifizieren und auf ihr Benutzerkonto zugreifen können. Die Schnittstelle ist unabhängig von bestimmten Bibliothekssystemen spezifiziert.

Wie funktioniert PAIA?

Grundsätzlich stellt ein PAIA-Server keine eigene Benutzeroberfläche bereit. Ein PAIA-Server nimmt über HTTPS Anfragen in Form von JSON-Daten an, übersetzt diese in Anfragen an das jeweilige Bibliothekssystem und liefert JSON-Daten zurück. Insgesamt sind neun verschiedene Anfragen über zwei Basis-URLs möglich:

Angebote der Verbundzentrale

PAIA-Server-Hosting

Seit Juni 2014 bietet die VZG für die LBS–Bibliotheken kostenpflichtig Einrichtung und Hosting eines PAIA-Servers für LBS-Bibliotheken an. Zum Einrichten benötigt die VZG mindestens:

Die von der VZG gehosteten PAIA-Server werden jeweils unter URLs der Form https://paia.gbv.de/{ISIL}/auth bzw https://paia.gbv.de/{ISIL}/core verfügbar gemacht.

Für Bug-Reports und Feature-Request rund um PAIA an der VZG ist das Auftragsverwaltungsystem unter https://jira.gbv.de/browse/PAIA zu verwenden.

PAIA-Clients

Die PAIA-Server für LBS-Bibliotheken beinhalten einen einfachen Web-Client zum Testen, der jeweils unter einer URL der Form https://paia.gbv.de/{ISIL}/ mit der ISIL der jeweiligen Bibliothek aufrufbar.

PAIA-Spezifikation

Die PAIA-Spezifikation wird von der VZG entwickelt. Kommentare für Ergänzungen und Erweiterung sind unter https://github.com/gbv/paia/issues möglich.

Verwendung

Produktiv wird PAIA für die BibApp und die Discovery-Interfaces VuFind und Lukida eingesetzt. Systemanbieter, Bibliotheken und Bibliotheksnutzer sind außerdem herzlich eingeladen weitere Anwendungen auf Basis von PAIA zu entwickeln. Weitere PAIA-Umsetzungen die unabhängig von der VZG entstanden sind:

Verbindung zu anderen APIs

Einzelne Dokumente, Exemplare, Bibliotheken und Standorte werden in den PAIA-Servern im GBV durch Linked-Data URIs identifiziert. Die selben URIs werden unter Anderem auch für DAIA verwendet. Die Übersetzung von PAIA-Daten nach RDF ist angedacht.

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